Enna v. Kreuzberger Hof, geb. 16.07.2014

Annette Reutter, die Züchterin "vom Kreuzberger Hof", kannte ich schon seit Anfang der 90er Jahre. Sie ist eine sehr renommierte Züchterin im RZV und ihre Hündin Donna, Mutter unserer Enna, hat mir bei der Zuchttauglichkeitsprüfung sehr gut gefallen. Von ihr wollten wir einen Welpen haben. 2014 war es dann endlich so weit. Der E-Wurf kam auf die Welt, als wir im Urlaub in Frankreich waren. Große Freude ! denn es waren 3 Hündinnen im Wurf und alle in schwarzmarken. Unsere Wahl fiel auf Enna, und wir haben diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Sie war zwar ein nicht ganz einfacher Welpe ( sehr durchsetzungsfähig und auch leicht zerstörerisch) aber mit ein paar simplen  Tricks einer Hundeausbilderin, haben wir diese Sachen sehr gut und schnell  in den Griff bekommen. Theo und ich teilen uns die täglichen Spaziergänge und für die Ausbildung ist mein Mann zuständig. Enna fährtet unheimlich gerne ( ein Gen, dass sie von ihrer Großmutter geerbt hat). Schutzdienst ist nicht ihre große Passion. Sie ist ein total problemloser Hund, mit dem man entspannt spazieren gehen kann, da sie verträglich ist und keinen ausgeprägten Jagdtrieb hat. Alleine zu Hause bleiben ist genauso wenig ein Problem, wie lange Autofahrten in den Urlaub.

Edda v. Holter Berg,  30.10.1994- 29.06.2009

Das ist meine zweite Hovawart Hündin "Edda vom  Holter  Berg". Edda war ein arbeitsfreudiger, sehr verträglicher Hund. Mit ihr habe ich meine heiß ersehnte VPG I Prüfung gemacht,die mit Alatna nicht möglich war. Außerdem hatte sie die FH1 Prüfung. Sie war die Mutter meines C-Wurfes, der 1999 auf die Welt kam. Diesmal waren alle schwarzmarken. Aus diesem Wurf sind 2 Hunde wiederum in die Zucht gekommen. Cherok und Cira. Edda und Alatna waren ein sehr gut eingespieltes Team, dass sich hervorragend vertragen hat. Es gab nie Streit zwischen den beiden Hündinnen. Edda hat als "Tante" sehr nett bei der Aufzucht meines B-Wurfes mitgewirkt. Sie ist dann mit mir nach Nordrhein Westfalen zu meinem Mann gezogen. Auch mit Cinja, der Hündin von Theo, hat sie sich gut vertragen. Sie war deutlich lebhafter als ihre Vorgängerin. Auch Edda wurde sehr alt. Mit 14 Jahren und 7 Monaten musste ich sie leider einschläfern lassen, da sie eine Larynxparalyse hatte und zu ersticken drohte. Auch sie liegt bei uns im Garten.

Cinja vom Holter Berg 26.01.1992-05.09.2005

Cinja war Theo's erster und einziger Hund. Sie war eine zwar kleine, aber sehr harmonische und temperamentvolle Hündin, die meinen Mann in ihren jungen Jahren mit ihrem Jagdtrieb zur Verzweiflung gebracht hat. Vor ihr war nichts sicher. Im Laufe der Jahre ließ das Gott sei Dank nach. Cinja hat die FH1 bestanden und wurde auch im IPO-Sport gearbeitet. Sie hatte 1997 ihren einzigen Wurf ( A-Wurf v. Dörer Weg). Cinja war unwahrscheinlich ausdauernd. Noch mit 13,5 Jahren ist sie mühelos 1 Stunde am Fahrrad gelaufen. Leider hat sie ein Mamma-Karzinom bekommen, das dann gestreut hat und so mussten wir sie leider 2005 einschläfern lassen. Sie wäre bestimmt noch viel älter geworden

B'Alatna v. Sonnenwirbel, 26.02.1989 - 30.05.2004

Mit B'Alatna vom Sonnenwirbel, genannt Alatna, fing meine Hovawart-Zucht an. Nach meinem Rüden wollte ich unbedingt eine Hündin haben, und es sollte diesmal auf alle Fälle ein blonder Hovawart werden. Der Traum ging in Erfüllung . Alatna sah nicht nur so ähnlich aus wie ein Golden Retriever, sie war auch vom Wesen sehr ähnlich. Total freundlich und mit allen Hunden verträglich, dabei ziemlich ruhig und ausgeglichen. Mit der Deckerei klappte es nicht auf Anhieb, so daß Alatna erst mit 5 Jahren das erstemal Mutter wurde. 8 blonde Hunde ( der Vater war auch blond ) erblickten im Mai 1994 das Licht der Welt. Auf diesen Wurf folgte 1995 der B-Wurf von der Mangfall. Diesmal war der Vater schwarzmarken und 10 Welpen waren das Ergebnis. 2 schwarzmarkene und 8 blonde Welpen !!! Inzwischen hatte ich meinen Faible für schwarzmarken entdeckt und dementsprechend groß war meine Bestürzung über so viel Blond ! Da bei der Aufzucht von mehr als 8 Hunden eine 18-monatige Zuchtsperre in Kraft trat, konnte ich meine Alatna nicht mehr decken lassen. Alatna wurde stolze 15 Jahre und 3 Monate alt . Sie wird mit ihrem tollen Wesen immer in meinem Herzen bleiben.

Baribal aus ST. Märgen, 07.02.1981 - 04.06.1994

Nach dem Tod meiner Schäferhündin Nina hatte ich eine 2-jährige Hundepause. Ein Schäferhund kam für mich nicht mehr in Frage, da inzwischen Schäferhunde mit stark abfallender Kruppe gezüchtet wurden. Also machte ich mich auf die Suche nach einem großen, langhaarigen Gebrauchshund, der lauffreudig ist und keine  Anfälligkeit für Hüftgelenksdysplasie hat. Dabei gefielen mir die Hovawarte am Besten. Die Blonden hatten es mir besonders angetan. Also besorgte ich mir eine Liste aus der Welpenvermittlung und schaute, wer im Frühjahr 1981 Welpen hat. Da mein damaliger Freund aus Freiburg stammte, fiel mir eine Züchterin aus St. Märgen ins Auge, die einen Wurf erwartete. Ein Rüde sollte es werden. Es wurden dann 5 Rüden und 4 Hündinnen geboren, aber der einzige blonde Hund aus dem Wurf war eine Hündin, was für mich damals nicht in Frage kam. Erstmal wollte ich mir die Hunde anschauen. Aber wenn man dann so ein kleines Bündel auf dem  Schoß hat, ist es schon mit einem geschehen ! Baribal war der dickste und ruhigste Rüde aus dem Wurf und der sollte es werden. Bari wurde ein großer, sehr kräftiger Rüde, mit dem ich auch auf dem Hundeplatz aktiv war. VPG-Prüfungen habe  ich mit ihm leider nicht geschafft, aber Breitensport war seine große Leidenschaft. Bari wurde 13 Jahre alt und lebte seine letzten 5 Jahre mit Alatna zusammen.

Nina aus der Glückszeit, 10.02.1969 - 28.02.1979

Schon als ganz kleines Kind war ich total "scharf" auf große Hunde. Noch bevor ich meinen ersten Hund bekommen habe, lief ich mit einer Hundeleine durch die Gegend, damit die Leute glauben, dass ich einen Hund dabei habe. Mein Traum war ein Schäferhund. Damals ( das war 1969 ) wurden die Schäferhunde noch mit geradem Rücken gezüchtet. Ich bekam "Nina aus der Glückszeit". Nina war unser bester Wachhund . Sie ließ die Besucher bei uns rein, aber nicht mehr raus! Zeit ihres Lebens hasste sie das Autofahren, weil ihr da regelmäßig schlecht wurde. Nina bekam einmal ungeplant Welpen ( damals gab es noch viele streunende Rüden) . 11 Stück die per Kaiserschnitt auf die Welt kamen. Aber nur 2 haben die Narkose überlebt. Damals war man in der Tiermedizin noch nicht so fortschrittlich. Nina bekam mit 10 Jahren einen Schlaganfall, der so schlimm war, dass wir sie leider einschläfern mussten.